Kennedybrücke: Wayne wundert's und die Stadt Bonn offensichtlich auch (02)

23 06 2011
Mittlerweile ist die Rad weg! Führung auf der Kennedybrücke ja in aller Munde. In meinem letzten Post zum Thema habe ich ja bereits über die beengten Verhältnisse vor dem Brückenforum berichtet. Vorgestern war ich dann mal mit Bandmaß vor Ort.

Während ich dort stand, fuhren circa zwei Dutzend Radfahrer die Brücke in Fahrtrichtung rechts hinunter, sowie drei hinauf. Bei praktisch jedem "Linksfahrer" wichen die von der Brücke Kommenden ordnungswidrig auf den Gehweg aus. Was natürlich inakzeptabel, aber wenig verwunderlich ist. Alleine schon durch die Schwankungsbreite des "bergan" Verkehrs käme es selbst bei Schrittgeschwindigkeit beinahe zur Kollision.

Ich habe dann die lichte Breite in Höhe der ersten beiden Masten im Verschwenkungsbereich gemessen. Also bauliche Breite + 0,25m erlaubte Überlappung der angrenzenden Sicherheitsräume ( taktiler Trennstreifen zum Gehweg ). Ergebnis: 1,79m bzw. 1,89m.

Unabhängig davon, dass ich die gesamte Verkehrsführung für Unsinn halte, ist damit der Zweirichtungsverkehr schlicht rechtswidrig, da die lichte Mindesbreite von 2m unterschritten wird.

Polizei und Staatsanwaltschaft Bonn bitten weiterhin um Sachspenden in Form von Maßbändern und Verwaltungsvorschriften zur Straßenverkehrsordnung, während Straßenverkehrs- und Fachaufsichtsbehörde beim Problemaussitzen bitte nicht gestört werden möchten!


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